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Donnerstag, 9. Oktober 2014, 22:46

APM bedingtes Volllast-Heruntertakten mit GA-880GMA USB3 und FX-6300

Hallo,

mit meinem GA-880GMA USB3 (BIOS F4e) und einem FX-6300 kommt es bei Volllast (zu Testzwecken: Prime) zu regelmäßigem APM bedingtem Heruntertakten einzelner Kerne von 3,5 GHz auf 3,1 GHz für einige Sekunden bis die TDP-Grenzwerte wieder eingehalten werden. Turbo ist ausgeschaltet und die Standard VCore bei 3,5 GHz sind 1,286V. Auch Undervolten der CPU bis auf eine VCore von 1,211V ändert an diesem Verhalten nichts.
Das Heruntertakten geschieht ungefähr dann, wenn laut HWMonitor der Messwert "CPU Power Package" auf über 50 W ansteigt. Allerdings springt dieser Wert im Idle bei gleichbleibender VCore 0,864V und 1,4 GHz Taktfrequenz ständig wild zwischen 21 W und 40 W hin und her, was für mich unerklärlich ist und meines Erachtens auf eine fehlerhafte Implementierung des APM im BIOS hindeutet. Alle Temperaturen sind übrigens laut HWMonitor im absolut unkritischen Bereich.
Mit dem BIOS F4f und abgeschaltetem APM hat der Spuk ein Ende (... dafür funktioniert ohne APM allerdings der Turbo nicht mehr, was ich aber verschmerzen könnte).

Die Spannungswandler (4+1 Phasen) des GA-880GMA USB3 sollten zwar schon von meinem CPU Kühler (Scythe Shuriken Rev. B) mitgekühlt werden, sicherheitshalber werde ich aber jetzt noch einen seitlichen Gehäuselüfter (Noiseblocker XE1) installieren der die Kühlung der VRMs hoffentlich verbessert.
Als Netzteil verwende ich das Compucase P3D-300 (300W) welches für meine Konfiguration mit OnBoard Grafik ohne separate GraKa absolut ausreichend sein sollte.

Frage: laufe ich bei abgeschaltetem APM (Turbo abgeschaltet, Standard-Taktfrequenz, Standard VCore) Gefahr bei Volllast langfristig die Spannungswandler des Mainboards zu "grillen" oder ist das Heruntertakten auf eine fehlerhafte BIOS-Implementierung des APM zurückzuführen?

Gruß
vnt

Oberst

Erleuchteter

Beiträge: 5 370

Wohnort: südlich des Weisswurstäquators

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2

Freitag, 10. Oktober 2014, 18:00

Hallo,
das heruntertakten ist leider normal, kommt auch in vielen Tests vor. Wenn du die VCore weiter absenken würdest, könntest du das evtl. in den Griff bekommen, allerdings würde ich dir empfehlen, das per AMDMSRTweaker zu machen (da kann man besser testen als über's BIOS).

Ich habe bei mir aber generell APM aus. Wenn du den Turbo nicht brauchst, kannst du das auch so machen. Das Board muss das aushalten, da ein Abschalten des APM ja nichts mit übertakten zu tun hat.
Gruß Oberst.

3

Samstag, 11. Oktober 2014, 13:16

Hallo Oberst,

danke für Deine Antwort.
Interessanterweise hat das Absenken der VCore hinsichtlich der Dauer und der Wiederholfrequenz des Heruntertaktens zumindest gefühlt - habe es nicht gemessen - praktisch keine Änderung bewirkt. Und um mehr als 0,075V auf unter 1,200V möchte ich die VCore eigentlich nicht absenken, zumal proportional ja auch die Spannung in den anderen P-States sinkt. Im Idle auf 1,4 GHz ist die Standard Spannung 0,864V und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie weit man die VCore bei 1,4GHz absenken kann bevor das System instabil wird.
Da ich einen stabilen Rechner (vorwiegend für Lightroom, Büro und Internet) benötige möchte ich, solange ich mit ausgeschaltetem APM nicht langfristig einen Ausfall des Mainboards riskiere, auch ungern auf das absolute Minimum gehen nur um das Heruntertakten in den Griff zu bekommen.
Aber da hattest Du ja schon gesagt, dass Du durch das Abschalten des APM kein Riskio für das Mainboard siehst.
Übrigens passiert das Heruntertakten auch bei eingeschaltetem Turbo z.B mit dem 7-Zip Benchmark. Hierbei taktet der Turbo den Prozessor mit 3,8 GHz und das APM senkt die Taktfrequenz dann in regelmäßigen Abständen für einige Sekunden auf die standardmäßigen 3,5 GHz.

In jedem Fall werde ich aber noch den seitlichen Gehäuselüfter installieren - mehr Kühlung für die VRMs kann ja auf keinen Fall schaden :thumbsup: - und dann höchstwahrscheinlich wieder das BIOS F4f aufspielen und APM abschalten.

Gruß,
vnt


Ergänzung 16.10.2014:

Auch mit installiertem seitlichen Gehäuselüfter taktet das APM einzelne Prozessorkerne unter Prime unvermindert abwechselnd auf 3,1 GHz herunter um die TDP einzuhalten. Ergebnis nach 20 Minuten Prime (APM an; Turbo aus): CPU Temp 50°C, SYS Temp 49°C, Gehäuse Temp 39°C.

Mit dem BIOS F4f und deaktiviertem APM hat das Heruntertakten ein Ende. Temperaturen nach 22 Minuten Prime (APM aus; Turbo aus): CPU Temp 55°C (max 57°C), SYS Temp 52°C, Gehäuse Temp 40°C.
Mit den Temperaturen nach 22 Minuten Volllastbetrieb kann ich gut leben. Die Rechenleistung stimmt, das System läuft stabil und die Kühlung ist offensichtlich ausreichend. So bleibt es jetzt! :thumbsup:

Fazit: bei mir waren die Spannungswandler nicht verantwortlich für das Heruntertakten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »vnt« (16. Oktober 2014, 10:50) aus folgendem Grund: Ergänzung


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