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Sonntag, 14. November 2010, 00:26

AM3 Nachfolger für das GA-M57SLI-S4

Hi

Mein derzeitiges Mainboard ärgert mich. Es hat die Angewohnheit das man das Booten von USB nicht abschalten kann. Wenn ich einen USB Stick einstecke und vergesse ihn vor dem Hochfahren raus zu ziehen ändert sich die Bootreihenfolge nach dem Lottoerieprinziep. Der Onboard Jmicron eSATA macht mir Ärger mit meinem Hardwareraid Controller von LSI. Ich suche sowas wie das GA-M57SLI-S4. Nur halt für den AM3. Denn das GA-M57SLI-S4 war so richtig stressfrei. Puristisch ohne Schnörkel, aber auch ohne Überraschungen. Ich brauche einen PCIe 16 für die Grafikkarte, am besten ist der Slot links daneben leer, denn die braucht 2 Slots. Zudem einen PCIe 4 für den LSI Hardwareraidcontroller und zwei PCIe 1. Nvidia SLI ist nicht zwingend erforderlich. Ich möchte was ohne Onboardgrafikkarte, Onboard eSATA und am liebsten kein Onboard Audio. Das booten von USB und CD Geräten sollte verlässlich abgestellt werden können. TPM und USB3 wären nice to have sowie gute Linuxunterstützung bei Suspend. Ich will mir die Tage das neue RHEL 6 kaufen um stressfrei wieder ein paar Jahre arbeiten zu können. Kann mir da jemand was empfehlen?

lg Darko

Oberst

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2

Sonntag, 14. November 2010, 20:45

Hallo,
NVidia hat die Chipsatzsparte praktisch eingestellt, daher gibt's aktuell bei Gigabyte nur noch AMD Chipsätze. Die neue 800er Reihe bietet dabei 6x6GBit SATA und alle Boards haben zusätzlich noch eSATA und USB3 per Zusatzchips.

Für dich interessant wären wohl das 870A-UD3 oder das 890XA-UD3.
Das 890XA entspricht dabei vom Chipsatz her am ehesten dem 570SLI. Das 870 könnte aber durchaus auch sehr interessant sein, weil der PEG nicht mit dem unteren x4-Slot die Lanes teilen muss (sondern die 2 x1-Slots, die sind dann nicht verfügbar).
Beim 890XA würde der LSI Lanes vom ersten PEG bekommen, was die Leistung der Grafikkarte minimal reduziert. Kompromisslos wäre da erst der 890FX, der allerdings preislich deutlich höher liegt.
Ohne onboard Sound gibt's kein Board mehr, aber wie das mit dem Linux-Support bereits ist, weiß ich nicht (die Chipsätze gibt's erst seit kurzem).
Gruß Oberst.

3

Montag, 15. November 2010, 12:05

wenn wir schon dabei sind... warum hat nvidia das alles eingestellt
via ist auch verschwunden


achja ... warum kann man nur bei intel mehrere AMD grafikkarten betreiben

bei amd hat man kein sli

ist da amd schuld oder hat sich da intel wieder mal illegal reingekauft
sodas amd kein recht hat ...
was mich gar nicht wundern würde bei der Marktpolitik von Intel
Ich waere gar nicht paranoid, wenn mich die Leute nicht immer auf dem
Kieker haetten.
http://www.sysprofile.de/id123351

Oberst

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4

Dienstag, 16. November 2010, 01:46

Hallo,
NVidia hat einfach bei der Entwicklung neuer Chipsätze zu lange nichts getan und immer wieder "recycled". Mit dem 590SLI haben sie dann so ziemlich ihr Grab geschaufelt. Der Chipsatz hat bis zu 60W verbraucht (mehr als so manche CPU von AMD für das Board). Bei AMD gab's als Gegner den 790FX mit ähnlicher Ausstattung und halbem Verbrauch. Die Preise waren natürlich auch immer premium, weshalb der Absatz nicht so hoch war. Dazu dann noch teilweise Features, die kurzfristig wieder abgesägt wurden (z.b. hybrid power, bei dem nur wenige Grafikkarten unterstützt wurden).

Dazu dann noch die strikte SLI-Politik von NVidia, die früher auf Intel Boards den NForce200 vor schrieb (eine reine Treiberbeschränkung).
AMD hat bei Crossfire keine Einschränkungen gemacht, das würde wohl sogar auf NForce Chipsätzen laufen. Daher geht Crossfire auch seit jeher auf Intel Chipsätzen.

Die Kunden sind natürlich auch immer eher geneigt ein System zu kaufen, bei dem alles von einem Hersteller kommt. Und das geht bei NVidia nicht, weil sie keine x86/64 CPUs fertigen dürfen. Mit der Übernahmen von ATI durch AMD konnten die ein "Komplettpaket" anbieten. NVidia hat ihnen zwar kurzfristig noch etwas in die Suppe gespuckt (mit der Übernahme und Schließung von ULI, die zu ATI kompatible Southbridges gebaut haben die technisch deutlich vor ATI waren). Aber AMD hat da durch Zukauf schnell aufholen können und dadurch auch die OEMs mit in's Boot geholt (vermutlich auch wegen der besseren Preise dank kleinerer Chips; NVidia Chipsätze waren gerne auch hoch integrierte Transistormonster die entsprechend teuer waren).

Da AMD nicht das Marktvolumen hatte, hat NV sich auf Intel ausgerichtet, und die haben ihnen dann mit der Einführung von Bloomfield den Boden unter den Füßen weggezogen (keine Lizenz für das Chipsatzprotokoll). Daher durfte NV bis vor kurzem nur Chipsätze für die Core2 Prozessoren bauen, bis Intel vor ein paar Monaten vor Gericht verloren hat. Entsprechend könnte NV auch bald neue Chipsätze bringen, aber wegen der hohen Integration von Features in die CPU bleibt da nicht viel Platz, um sich von Intel abzusetzen. Entsprechend ist es fraglich, ob NV Chipsätze für die Core Ix Prozessoren bringen wird.
Gruß Oberst.

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